Streifenkleid

Heute kann ich endlich mal wieder etwas zum Thema “nähen” schreiben! Ach, mich macht es so unendlich glücklich vor der Nähmaschine zu sitzen. Vor Allem seitdem ich mir einen Traum erfüllt habe und mir eine richtig gute zugelegt habe. Es war wirklich keine einfache Entscheidung, denn es gibt eine riesige Auswahl an Nähmaschinen. Mir war es wichtig, bei einem lokalen Händler zu kaufen, denn ich möchte das diese Geschäfte auch in Zukunft bestehen und es ist immer besser, einen Ansprechpartner vor Ort zu haben. Also habe ich mich beraten lassen und ausprobiert. Ohne lange nachzudenken, habe ich einfach spontan nach Bauchgefühl entschieden. Ich wusste, welche Funktionen mir wichtig sind und welche nicht. Nun ist es die Juki DX5 geworden. Da ich meine Overlock ebenfalls von Juki habe, wusste ich bereits, wie genial diese Marke ist. Für mich ist einfach alles selbst erklärend und super logisch aufgebaut. Nun bin ich stolze Besitzerin und freue mich sehr auf die kommenden Projekte!

Als erstes nähe ich nun ein Sommerkleid für eine liebe Kollegin. In unserem ersten Gespräch haben wir uns ihren Kleiderschrank angeschaut (um ein Gefühl für ihre Vorlieben zu bekommen) und uns intensiv über ihre Wünsche unterhalten. Immerhin soll das gute Stück zu ihrem Charakter passen und sie soll sich darin wohl fühlen. Einige Tage später sind wir zum Nähgern in Potsdam gefahren und haben uns relativ schnell für einen Stoff entschieden.

Gestreifte Stoffe sind immer etwas tricky, denn beim nähen sollten die Streifen jeweils aufeinander treffen, damit es schön und hochwertig aussieht. Dazu habe ich mir im Vorder- und Rückenteil des Schnittmusters jeweils eine parallele Linie gezogen, so dass die Mitte im rechten Winkel zu den Streifen verläuft. Damit der Zuschnitt auch wirklich sauber wird, ist es besser die Schnittteile nicht im Bruch zuzuschneiden und diese an der gleichen Linie auszurichten.

Als Schnitt habe ich eine Kombination der “Chloe” und “Ella” von Pattydoo, gewählt. Die Maße habe ich entsprechend angepasst und eine erste Anprobe durchgeführt. Da jeder Körper anders ist, ist es sinnvoll nochmal Korrekturen vorzunehmen. Nur dann sitzt das Kleidungsstück auch wirklich gut und die Kollegin fühlt sich wohl 🙂 Es ist unglaublich spannend und jedes Mal anders. Ich kann mir derzeit keinen spannenderen Job vorstellen!

Das finale Stück werde ich in Kürze präsentieren!

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